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SonnenCityProjekt Pfaffenhofen a.d. Ilm Kapitel 2 – Die Grundlagen



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Im letzten Blogeintrag ging es am Schluss um die Berücksichtigung der unterschiedlichen Geländehöhen, die bei einer ganzheitlichen Planung natürlich eine entscheidende Rolle spielen.

Auf dem nachfolgenden Bild erschliesst sich die Topographie auch erst bei genauem Hinsehen. Zwischen dem Grundstück und der Kirche führt die Strasse hinab unter einer Brücke hindurch, die die Kirche mit dem Kirchweg verbindet. Der Höhenversatz beträgt hier mehr als 3,5 m.

Höhenversatz

Vor dem Ausmessen der Höhen und der Umsetzung selbiger in ein entsprechendes Geländemodell, wurde die ursprünglich von Dritten angebotene Planung geprüft, in welchen Dimensionen sich damit das Bauvorhaben grundsätzlich hätte bewegen können, wenn die Geländehöhen auf dem Grundstück unberücksichtigt geblieben wären.

Am einfachsten ist es, ein entsprechendes, schnell anpassbares Standardmodell zu verwenden und dieses im Rahmen der genehmigungsfähigen Vorgaben auf dem Grundstück zu platzieren.

Wäre der Anbieter korrekt vorgegangen, hätte er dem Bauherren bei der Prüfung sagen können, daß maximal 2 seiner Standardhäuser auf dem Grundstück möglich sind und dieses Grundstück einer individuellen Beplanung bedarf:

Mit der Verwendung einer Standardlösung halten sich die Möglichkeiten des Grundstücks sichtlich in Grenzen und Potentiale bleiben ungenutzt. Anders ausgedrückt, handelt es sich um eine eklatante Ressourcenverschwendung.

Variation 1

Variation 2

Variation 3

Als zusätzliche Baueinschränkung sollte sich auch noch die am östlichen Grundstücksrand neben dem Trockenturm stehende Linde erweisen, wie es sich später dann für den Bauherren auch im Dialog mit dem Landratsamt herausstellte. Besagte Linde sollte noch zur hochkomplexen Herausforderung für die Planung dieses Bauvorhabens werden.

Also war der nächste Schritt, sich darüber Gedanken zu machen, wie das Grundstück insgesamt sinnvoller genutzt werden kann.

Da es zu Beginn des Auftrags ein ausdrücklicher Wunsch der Auftraggeber sowie verschiedener Anlieger war, eine mögliche Entfernung der Linde vom Grundstück anzustreben, haben wir in der 1. Version der Machbarkeitsstudie das Vorhandensein der Linde bewusst vernachlässigt. Die Linde wird ausführliches Thema des 3. Kapitels im Blog.

Grundsätzlich sind wir der Auffassung, dass zu Beginn einer jeden Machbarkeitsstudie erst einmal keine Denkverbote gelten sollten. Nach dem ersten Stadium der Machbarkeitsstudie sollte dann noch Zeit bleiben, auf diese Grundstücksbesonderheit ebenfalls einzugehen.

Jede Planung bei SonnenCityProjekte basiert auf den Grundlagen, die hier nachlesbar sind: SonnenCityGrundlagen.

Damit ging es dann an die Entwicklung und Umsetzung von Ideen im Rahmen der beauftragten Machbarkeitsstudie auf Grundlage der SonnenCity – Philosphie. Nachfolgend, am Ende dieses Blogeintrags – im Schnelldurchlauf – ein kleiner Ausschnitt über diesen Prozess der Ideenfindung zur 1. Version der Machbarkeitsstudie:

Impressionen Aufsichten Machbarkeitsvisionen

 

Gesamtübersicht über alle Kapitel der
OnlineDoku SonnenCityProjekt Pfaffenhofen.

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